· 

einfach zu dumm für alles

Problematik:

Glaubenssatz „einfach zu dumm für alles“;  seit frühester Kindheit;  Gefühl „wie mit angezogener Handbremse“ zu leben, einfach nicht weiter kommen, viel Kraftverlust aufgrund des beobachteten inneren Widerstandes

 

Ziel: leichter lernen können; Zugang zur eigenen Kraft

 

2 Sitzungen; innerhalb von drei Wochen

 

R. erzählt beim ersten Gespräch, dass sie das Gefühl habe, sie würde ihr Leben wie mit „angezogener Handbremse“ leben. Es liefe einfach nicht so, wie es laufen solle. Irgendetwas, so meint sie, hindere sie in ihre Kraft zu kommen.

 

Sie berichtet, dass sie schon viele Hilfs-und Unterstützungsangebote in ihrem Leben angenommen habe. So wäre die Teilnahme an einer „Selbstreflexionsgruppe“ während eines ganzen Jahres im Rahmen  ihrer Ausbildung zur Lebens-und Sozialberaterin erforderlich gewesen, des weiteren habe sie etliche Sitzungen Psychotherapie (systemische Familientherapie) in Anspruch genommen und die Technik EFT/Emotional Freedom Techniques  gelernt. Diese würde sie nun auch seit einigen Jahren bei ihren KlientInnen anwenden.

 

Aufgrund dieser Arbeit mit sich selbst habe sie heraus gefunden, dass sie  das Grundgefühl „ich bin einfach für alles zu dumm“ habe und dass daraus eine tiefe Angst in ihr „einfach nicht gut genug zu sein“ entstanden wäre.

 

Der negative Glaubenssatz „zu dumm für alles zu sein“ wäre, so berichtet sie, in ihrer Kindheit entstanden. Sie könne sich erinnern, dass dieser sowohl vom Vater als auch von einer Lehrerin ausgesprochen worden war. Außerdem habe sie eine etwas jüngere Schwester, die sie in Lern-und Leistungsdingen immer wieder als überlegen erlebt habe und die ihr auch immer als anzustrebendes Vorbild genannt worden wäre.

 

Sie berichtet, sie könne sich in ihrem gegenwärtigen Leben dabei beobachten, wie sie, um dieser Angst gegen zu steuern,  immer wieder versuche, alles zu 100% zu machen. Die Folge davon wäre, dass sie sich stets und ständig müde fühle und es einfach nicht schaffen könne, schlicht mit sich und ihrer Arbeit zufrieden und einverstanden zu sein.

 

Als sehr belastend erlebt R. die Tatsache, dass es ihr immens schwer fällt, Neues zu lernen, und dass sie mehr und mehr Schwierigkeiten hat, sich neue Inhalte zu merken.

 

Über die Yager-Therapie  hat sie sich über diverse Videos, die online verfügbar sind, vorinformiert und ist begierig, diese Technik nun selbst auszuprobieren, um für sich herauszufinden, ob es auch für sie möglich sein könnte, sich von den blockierenden Gegebenheiten in ihrem Leben schnell und einfach zu verabschieden.

 

R. kommt hoch motiviert in die Praxis. Ihr Ziel ist es, aus dieser „Schwere“ in ihrem Leben herauszufinden und den behindernden Glaubenssatz „einfach zu dumm zu sein“ endgültig verabschieden zu können. 

 

 

 

1. Sitzung:

Wir beginnen an der „Schwere“ im Leben zu arbeiten. R. berichtet, dass dieses Gefühl sich in all ihren Lebensbereichen breit machen würde. Alles erschiene schwierig, nichts wäre leicht. Sie leide sehr unter dem Gefühl, ganz allein zu sein, und daran, dass es so schwer wäre, dieses zu durchbrechen.

Auch äußert sie, dass sie im Grunde davon überzeugt ist, dass sie nicht in der Lage wäre, irgendetwas an diesen Gegebenheiten zu verändern, sie habe keinen Zugang zur Vorstellung, dass es auch ganz anders sein könne.

 

Es fällt ihr sehr leicht, sich in den Yager-Code- Prozess hineinzufinden und sich auf diesen einzulassen.

Kontaktaufbau zu „Zentrum“ fällt leicht, das Konzept der „Rekonditionierung“ ist R. geläufig und einsichtig. Mühelos werden die ersten Teile, die zum genannten Problem beitragen, rekonditioniert.

 

23/5/3/2 Teile werden rekonditioniert, schließlich ist kein weiterer Teil, der zum vorhandenen Problem beitragen könnte, mehr auffindbar.

 

Nach dem raschen Durchlaufen einiger Rekonditionierungsschritte tritt eine Pause ein. Als diejenige, die den Prozess anleitet, kann ich deutlich wahrnehmen, dass tiefe Prozesse bei R. im Laufen sind, und dass es nun ein wenig Zeit braucht, damit die neue Information sich neu ordnet. Ich habe den Eindruck, dass sich ihr Ausdruck und ihre Ausstrahlung mehr und mehr verändern. Dann öffnet sie die Augen und sagt mit dem Ausdruck tiefer Erleichterung: „Ein Knoten ist für mich aufgegangen“.

 

Damit endete die erste Sitzung.

 

Nach 14 Tagen kommt R. zur zweiten Sitzung. Sie berichtet, dass es sich nun wesentlich leichter lebe (!). Und sie habe außerdem bemerkt, dass es ganz einfach wäre, ihren inneren Standpunkt zu verändern. Bisher habe sie doch tatsächlich gedacht, sie „wäre ganz allein“, und jetzt wäre ihr bei näherem Hinsehen aufgefallen, dass es da doch eine nicht unbeträchtliche Zahl an Menschen in ihrem näheren und weiteren Bekanntenkreis gäbe, mit denen sie sich mühelos verbinden können.

Insgesamt habe sich ihr Lebensgrundgefühl ganz wesentlich zum Positiven verändert.

 

2. Sitzung:

Wir machen uns daran, am Glaubenssatz „einfach zu dumm“ zu sein, zu arbeiten.

Leicht und einfach werden von „Zentrum“ alle beitragenden Teiel gefunden und rekonditioniert.

Nun, da die Basis-Klärung durchgeführt ist, nennt R. „etwas geht nicht in mein Hirn“ als weiteren Bestandteil der zu bearbeitenden Problematik. Auch dieser wird duch den Yager-Code-Prozess mühelos gelöst.

 

Als keine weiteren, zum Problem beitragenden Teile von  „Zentrum“ mehr aufgefunden werden, beschließe ich, ein wenig die Fähigkeiten von „Zentrum“ herausfinden zu wollen und fange an, ein bisschen zu spielen.

 

Es macht mir größte Freude, mit „Zentrum“ zu kommunizieren und daher frage ich nun nachzufragen, was R. denn brauchen würde, um in ihrem weiteren Leben in Situationen, in denen es um Können, Lernen, Leistung ginge, sich nicht nur „nicht dumm“ zu fühlen, sondern diesen Situationen mit neuen Qualitäten begegnen zu können. Und ich erfrage, welche Qualitäten denn dies sein könnten.

 

Die erste Qualität, die genannt wird, ist „Leichtigkeit“, und da „Zentrum“ sein OK gibt, dass dies möglich wäre,  ersuche ich  „Zentrum“  eine Verbindung zu dieser Qualität für R. herzustellen, sodass diese für sie stets und leicht zur Verfügung sei.

 

Nachdem dies erledigt ist, frage ich nach, wieviele Qualitäten denn überhaupt unterstützend für R. sein könnten. „Zentrum“ nennt als Zahl „27“ und ich frage nach, ob „Zentrum“ mit all diesen Qualitäten in Verbindung stehe und es möglich wäre, diese für R. zugänglich zu machen. Da dem nichts entgegensteht, gebe ich den Auftrag zur Durchführung.

 

Dann dauert es eine Weile… die Dinge sind am Laufen!

 

Schließlich findet die Klientin aus ihrer inneren Trance wieder in die Gegenwart zurück und mit leuchtenden Augen berichtet sie, dass sie das unfassbare Gefühl einer sie überflutenden Welle gehabt habe. Das Gefühl „ich darf, ich darf, ich darf“ habe sie regelrecht überschwemmt und mit einem Lächeln berichtet sie, sie habe regelrecht wahrnehmen können, von „Zentrum“ einen kleinen „Schups“ bekommen zu haben, damit die Dinge nun in eine neue Richtung ins Laufen kommen könnten.

 

Hier endete die zweite Sitzung.

 

Nach weiteren 14 Tage ersuche ich die Klientin um einen Rückmeldung zum Stand der Dinge. Und nun berichtet R., dass es ihr große Freude mache, sich selbst dabei zu beobachten, wie sie in alltäglichen „Kleinigkeiten“ plötzlich ganz neue Handlungsoptionen für sich in Anspruch nehmen könne. So wäre es ihr plötzlich sehr leicht gefallen, in einem Seminar, an dem sie teilgenommen habe, bei Unklarheiten nachzufragen. 

 

Lernen an sich falle ihr bedeutend leichter. Mühelos können sie nun ihre täglichen Lernziele definieren und würde diese auch erreichen. Der dafür nötige Kraftaufwand wäre deutlich und beobachtbar gesunken.

 

Erwähnenswert erscheint es ihr auch, dass ihr bisheriges Gefühl, sie müsse immer für alle anderen und deren Bedürfnisse zur Verfügung stehen, nicht mehr die bisherige Dominanz besitze. Im Gegenteil, sie fange an, auf sich und ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und sie könne darauf verzichten, anderen vorauseilende Unterstützungsangebote zu machen.